Es steht ausser Zweifel, dass man mit einer Beimischung von festverzinslichen Instrumenten die Effizienzlinie verbessern kann. Die Frage ist nur: Wie geht man am besten vor?
Auszug aus Interview mit Gabriela Utz Jakobsen, Business Development Officer iShares Schweiz.
Die Korrelationen im Anleihenuniversum können zwar ausgeprägter sein als in anderen Anlageklassen. Die bekannten Argumente für ein ausgewogenes und diversifiziertes Anleihenportfolio sind jedoch nach wie vor gültig. Besteht die Anleihenallokation aus einem nach Laufzeiten gestaffelten («laddered») Portfolio mit einzelnen Anleihen, für das kein rigoroses Research durchgeführt wurde, sind die wahren Risiken des Fonds wahrscheinlich nicht bekannt. Ein Anleger, der einen Teil seines Anlagebetrages in ein aktives festverzinsliches Produkt investiert, muss wissen, wie hoch die «Break-even Fees» sind. Das heisst nichts anderes, als dass die aktive Rendite (Alpha) mindestens so hoch sein muss wie die Differenz der Gebühren von zwei vergleichbaren Benchmarkprodukten, damit die Anlage sinnvoll ist. Der Anleger muss ausserdem überzeugt sein, dass sein aktiver Manager die Renditen, die heute so attraktiv aussehen, auch in Zukunft erwirtschaften kann.
Quelle: Newsletter, SWX, 23. April 2009







