Die Schweiz kennt vier Anbieter von physisch hinterlegten Gold Echange Traded Funds (ETF). Den Platzhirsch ZKB, den Innovator Julius Bär und die Grossbanken Credit Suisse und UBS. Per Ende 2009 belief sich das Volumen besagter Gold-ETF auf CHF 8.9 Mrd. Die ZKB erreicht mit ihren Gold-Indexfonds einen Marktanteil von 60%, während es die Julius Bär auf knapp 25% schafft. Die Credit Suisse erzielt mit ihrem Gold-Angebot einen Martkanteil von 15%, v.a. dank des stärkst wachsenden ETF des vierten Quartals 2009, des Xmtch II (CH) on Gold.
Ende Dezember 2009 belief sich das Volumen der in der Schweiz gelisteten ETF auf CHF 136.1 Mrd. Dies entspricht einem marktbereinigten Anstieg der platzierten Vermögen um 8.1% bzw. CHF 11.0 Mrd. Verantwortlich für die erfreuliche Wertsteigerung waren vor allem Rohstoff- (Gold / Silber) und Aktien-ETF. Negativ entwickelten sich lediglich Geldmarktfonds.
Fondskategorie | Volumen Ende Q4 2009 (in Mio. CHF)
Aktien | CHF 99’375 Mio.
Obligationen | CHF 20’285 Mio.
Geldmarkt | CHF 2’495 Mio.
Alternative | CHF 1’968 Mio.
Rohstoffe | CHF 11’979 Mio.
Total: CHF 136’102 Mio.
Im vierten Quartal 2009 bauten Anleger ihre Investitionen vor allem in den Assetklassen Aktien (+ CHF 7.7 Mrd.), Renten- (+ CHF 2.1 Mrd.) und Gold-ETF (+ CHF 1.4 Mrd.) aus. Der ETF-Markt konnte eine marktbedingte Wertsteigerung von 5.5% verzeichnen.
Geldabflüsse waren nur in den Kategorie Geldmarkt von CHF 0.4 Mrd. (- 12.5%) zu verzeichnen. Der Schweizer ETF-Markt bietet Anlegern insgesamt 304 börsengehandelte Indexfonds von 11 Anbietern. Alleine im letzten Quartal 2009 wurden 117 neue Produkte gelistet: 42 Neuemissionen und 75 Crosslistings. In den 10 grössten ETF sind ca. 38% des Gesamtvermögens aller an der Schweizer Börse SIX gelisteten ETF platziert (ca. CHF 51.5 Mrd.).







