Sparen mit günstigen ETF [13.11.2008]
[...] Vor einigen Monaten hat die Zürcher Privatbank Lienhardt & Partner zusammen mit der Vorsorgeeinrichtung Liberty das erste 3a-Wertschriften-Produkt lanciert, das in ETF (Exchange Traded Funds) investiert. «Die Investition in einen Index ist oft gebührenschonender als ein aktiv gemanagter Fonds», sagt Thomas Metzger, Vorsorgeexperte beim VZ Vermögenszentrum.
Asset Manager versuchen, Geschäft zu stabilisieren [12.11.2008]
Asset-Manager sind herausgefordert. Viele Investoren – private wie institutionelle – haben ihre Anlagen in risikoärmere, margenschwache Produkte umgeschichtet oder sie gleich ganz aufgelöst. Während die Vermögen im Jahr 2007 währungsbereinigt um über 10% auf einen Rekordwert von 59 Bio. $ stiegen, dürften sie im laufenden Jahr wieder auf 53 Bio. $ zurückgleiten. Dies geht aus einer neuen Asset-Management-Studie des Beratungsunternehmens Boston Consulting Group (BCG) hervor.
db x-trackers startet vier Kreditderivate-ETF [11.11.2008]
Die Deutsche Börse hat den Handel von vier neuen Kreditderivate-ETFs von db x-trackers aufgenommen. Die ETF basieren auf der Entwicklung von Benchmark-Indizes von iTraxx. Der iTraxx Europe Subordinated Financials 5-year TRI ETF (LU0378819378) und der db x-trackers iTraxx Europe Subordinated Financials 5-year Short TRI ETF (LU0378819881) beziehen sich auf den iTraxx Europe Subordinated Financials 5-year Total Return Index. db x-trackers erhebt eine Managementgebühr von jeweils 0,21 % p. a.
Emittenten-Risiken auch bei Anlagefonds [10.11.2008]
Seit der Verschärfung der Finanzkrise gehören Exchange-Traded Funds (ETF) zu den wenigen Gewinnern unter den Anlageprodukten. Im Monat Oktober erreichten die kotierten Anlagefonds einen Rekordumsatz von 7,6 Mrd. Fr. an der Schweizer Börse SIX. Der Grund hierfür ist der Konkurs der Investmentbank Lehman Brothers Mitte September. Seitdem macht unter den Anlegern die Angst vor dem «Emittentenrisiko» die Runde – schliesslich mussten viele nach dem Lehman-Kollaps um ihre in strukturierten Produkten der Bank angelegten Gelder bangen. ETF sind wie alle Anlagefonds rechtlich gesehen Sondervermögen. Das in ihnen investierte Kapital wird also im Falle eines Bankkollapses von der Konkursmasse getrennt. Trotzdem stehen auch ETF und Anlagefonds in der Krise nicht strahlend da. Denn auch mit vielen Fonds gehen die Investoren Kontrahentenrisiken ein – auch wenn diese kleiner sind als bei strukturierten Produkten.
EasyETF startet Indexfonds auf Kuwait [10.11.2008]
EasyETF nimmt die Notierung des ersten ETF auf die Vereinigten Arabischen Emirate (FR0010668855) an der NYSE Euronext auf. Das Produkt basiert auf der Entwicklung des DJ UAE Select TR Index. Dieser umfasst die gemessen an der Marktkapitalisierung 20 grössten Unternehmen der Vereinigten Arabischen Emirate. Die Verwaltungsgebühr liegt bei 0,65 % p. a. Neu ist auch der ETF auf den DJ Kuwait Titans 30 (FR0010668848). Dieser repliziert den DJ Kuwait Titans 30 TR Index.
Derivatumsatz nimmt ab - ETFs boomen [09.11.2008]
[...] Einen Boom erleben kotierte Indexfonds (Exchange Traded Funds, ETF), der Umsatz hat sich im Oktober fast verdoppelt. Das hat Beobachter zum Schluss verleitet, Anleger würden von strukturierten Produkten in ETF umschichten, weil sie nach dem Konkurs des Zertifikatanbieters Lehman Brothers dem Emittentenrisiko ausweichen wollten – ETF liegt ein separates, geschütztes Fondsvermögen zugrunde. Ob das stimmt, wissen wir aber nicht, denn ETF werden auch als Alternative zu Aktien oder Anlagefonds gekauft. Beeindruckend ist ihre Erfolgsgeschichte allemal. [...]
Lyxor bringt neue ETF [06.11.2008]
Der ETF-Anbieter Lyxor geht mit seinem zweiten Asien-ETF an gleich vier Börsenplätzen an den Start: Ab sofort ist der Neuling Lyxor ETF MSCI Asia Apex 50 (WKN LYX0DM) an den Börsen in Frankfurt, Paris, Mailand und Singapur gelistet.
Allzeithoch für ETFs [05.11.2008]
Im Oktober 2008 sind an SIX Swiss Exchange, SWX Europe und Scoach Schweiz 7.6 Milliarden Franken an ETFs umgesetzt worden. Dies entspricht einem Plus von 95.42 % gegenüber dem Vormonat und einem Plus von 183.65 % gegenüber dem gleichen Monat im Vorjahr.
Russlandfonds im Tal der Tränen [04.11.2008]
Russische Märkte leiden trotz Fremdwährungsreserven und Öleinnahmen unter der Finanzkrise. Als russische Aktien im August abstürzten, waren die Ursachen schnell ausgemacht: Die ungünstige globale Grosswetterlage, die Georgienkrise und staatliche Eingriffe in der Wirtschaft. Grössere Sorgen um die Realwirtschaft löste dies zunächst nicht aus, man fühlte sich durch reichlich gefüllte Kassen aus dem Ölgeschäft gut gewappnet.
Das Wachstum bei Exchange Traded Funds geht weiter [03.11.2008]
Während die Vermögen weltweit zusammenschmelzen, legt eine Anlageklasse stetig zu. Im September 2008 waren in Europa 145 Milliarden Dollar in Exchange Traded Funds (ETF) investiert. Ende 2007 hatten die Anleger den günstigen, börsengehandelten Fonds, die einen Index abbilden, erst 129 Milliarden Dollar anvertraut. Das zeigt eine aktuelle Branchenstudie des ETF-Anbieters Barclays Global Investors.
Europäischer ETF-Markt profitiert von Turbulenzen [03.11.2008]
Der europäische ETF-Markt hat von den Turbulenzen an den Finanzmärkten profitieren können. Die Assets under Management stiegen seit Anfang des Jahres um 13 % auf 145 Mrd. Dollar per Ende September. Im Vergleich dazu hat der MSCI Europa mehr als 32 % seit dem Jahresanfang eingebüsst. Das zeigen aktuelle Daten von Barclays Global Investors. Insgesamt waren in Europa Ende September 570 börsengehandelte Indexfonds gelistet. Mit einer Rate von 8,3 % auf 14,8 Mrd. Dollar verzeichneten die Fixed-Income-Produkte die grössten Zuflüsse von Anlegergeldern.
Merrill Lynch startet Rohstoff-Indexfonds [02.11.2008]
Merrill Lynch Invest bietet mit dem Commodity Index Extra Fonds einen neuen Rohstoff-ETF (LU0319798202) an. Dieser basiert auf der Entwicklung des Extra Commodity 03 Total Return Index (MLCX03 TR Index). Dabei handelt es sich um einen breit angelegten Rohstoff-Index, der den OGAW-Richtlinien entspricht. Der von Merrill Lynch entwickelte MLCX03 TR Index ist eine modifizierte Version des Commodity Index Extra. Es ist ein regelbasierter Index, der auf Basis der Weltrohstoffproduktion und zusätzlicher Liquiditätskriterien in verschiedene Kontrakte investiert.
db x-trackers gewinnt, während iShares verliert [02.11.2008]
ETF-Anbieter db x-trackers (Deutsche Bank) hat in Europa deutlich Marktanteile gewonnen. Nach Berechnungen von Barclays Global Investors legte die Deutsche-Bank-Tochter Ende des dritten Quartals gemessen in verwaltete Vermögen (AuM) etwas über 6,2 Prozent zu. Marktführer Barclays verlor dagegen -6,4 Prozent. Mit über 55 Milliarden Dollar AuM hält Barclays dennoch deutlich die Spitzenposition. Von den Schweizer Anbietern ist die Credit Suisse mit AuM von 4,8 Milliarden Dollar Branchenleader.
Short-ETF als Krisenschutz [01.11.2008]
Die Aktienmärkte befinden sich im freien Fall. Die nicht enden wollende US-Hypotheken- und Finanzkrise sowie die wachsenden Rezessionsängste belasten die Kurse. Der deutsche Aktienmarkt hat trotz des Rettungspaketes der Bundesregierung von 500 Mrd. Euro seit Jahresbeginn rund 41 % verloren. Nicht anders sieht es an den anderen Börsenplätzen aus: Der amerikanische S&P 500 büsste rund 40 % ein, der japanische Nikkei 225 ist nach einem Verlust von 50 % seit Januar auf den tiefsten Stand seit 26 Jahren gefallen. Ein Ende der Talfahrt ist nicht abzusehen.
Gold dient nicht länger der Inflationsabsicherung [01.11.2008]
Derr Goldpreis schwankte in der vergangenen Woche zwischen 730 und 770$ pro Unze. Zuvor hatte das Edelmetall unter dem allgemeinen Ausverkauf von Rohstoffen gelitten. Obschon Gold als sicherer Hafen angesehen wurde, verweigerte es diesen Dienst just auf dem Höhepunkt der Bankenkrise. Der Grund dafür ist gemäss Analysten von BNP Paribas, dass Gold seine Funktion als Inflations-Hedge verloren hat, was institutionelle Anleger zum Verkauf des gelben Metalls bewog. Wegen der weltweiten Konjunkturabkühlung nimmt der Inflationsdruck ab, und entsprechend wird Gold verkauft.
Die Volkswagen-Aktie als Performance-Rakete für Index-Fonds [01.11.2008]
Die Kapriolen der Volkswagen-Aktie im Zuge der Übernahme des Autokonzerns durch Porsche sind atemberaubend. Am Montag und Dienstag dieser Woche lag der Titel mit 124% bzw. 95% im Plus, am Mittwoch und Donnerstag jedoch wieder mit 44% bzw. 2,5% im Minus. Auf Sicht von sechs Monaten rentierte das Papier des Autobauers mit 164%, während der Deutsche Aktienindex (DAX) 29,9% verlor. Ohne die Kurs-Explosion der VW-Aktie hätte der gestrige Schlussstand des DAX nicht 4869, sondern 4426 Punkte betragen. Die starke Performance des Wertpapiers in dem schwierigen Marktumfeld hat auch bei Anlagefonds tiefe Spuren hinterlassen.







